Mit Grün aus der Krise
Ökofonds: Mit Grün aus der Krise

Worauf Anleger bei nachhaltigen Investments achten sollten.

Ökofonds: Mit Grün aus der Krise

Corona wird das Bewusstsein für nachhaltige Investments noch stärken. Worauf Anleger achten sollten.

Nachhaltige Aktien haben sich in der Corona-Krise gut geschlagen. Sie lieferten eine bessere Performance als klassische Werte. Doch wie werden sich die Green Stocks weiter entwickeln? Wird der Umweltgedanke in einer schwer angeschlagenen Wirtschaft noch einen Platz haben, wenn es um die Rettung großer Industriebetriebe und Tausender Arbeitsplätze geht?

Ein gutes Zeichen für nachhaltige Investments ist, dass die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, vor Kurzem erneut betont hat, wie wichtig der Green Deal ist und bleibt - mit den großen Schwerpunkten Dekarbonisierung, Digitalisierung und aufgrund der Corona-Pandemie ergänzt um die neue Komponente Gesundheit.

Auch Uli Krämer, Leiter des Portfoliomanagements der Kepler Fonds, ist überzeugt, dass die Krise die Entscheidung für nachhaltige Geldanlage sogar positiv beeinflussen könnte:"Viele Investoren treffen ihre Anlageentscheidungen nicht mehr nur nach dem wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens, sondern schauen verstärkt auf eine verantwortungsvolle Unternehmensführung. Sie haben erkannt, dass eine nachhaltige Wirtschaftsweise langfristig enorme Wettbewerbsvorteile bringen kann. Hohe öffentliche Reputation, motivierte Mitarbeiter und geringerer Ressourcenverbrauch kommen schließlich auch den Besitzern von Aktien und Anleihen zugute."

Ökostocks boomen

Ökostocks boomen

Grüne Investoren sind aber nicht nur Altruisten, sie erwarten auch einen monetären Erfolg. "Die erzielten Performance-Ergebnisse können sich sehen lassen und halten mit herkömmlichen Investments seit Jahren mit", weiß Fondsexperte Krämer. Die Volumenzuwächse vieler wertorientierter Anlageprodukte sind jedenfalls beachtlich.

Noch vor 20 Jahren warfen allenfalls kirchliche und kirchennahe Institutionen bei der Vermögensanlage ein Auge auf ökologische und soziale Aspekte. Heute umfasst der Markt für nachhaltige Publikumsfonds in Österreich Ende 2019 schon rund 13 Milliarden Euro. Gegenüber 2018 ist dies ein starker Anstieg um rund 4,4 Milliarden Euro bzw. 53,7 Prozent. Die Veranlagungen in klassischen inländischen Publikumsfonds sind hingegen nur um 13,2 Prozent gestiegen. Damit hat sich das Nachhaltigkeitssegment deutlich besser entwickelt.

Ökostocks boomen

Performance, die sich sehen lassen kann

Grüne Investoren sind aber nicht nur Altruisten, sie erwarten auch einen monetären Erfolg. "Die erzielten Performance-Ergebnisse können sich sehen lassen und halten mit herkömmlichen Investments seit Jahren mit", weiß Fondsexperte Krämer. Die Volumenzuwächse vieler wertorientierter Anlageprodukte sind jedenfalls beachtlich.

Noch vor 20 Jahren warfen allenfalls kirchliche und kirchennahe Institutionen bei der Vermögensanlage ein Auge auf ökologische und soziale Aspekte. Heute umfasst der Markt für nachhaltige Publikumsfonds in Österreich Ende 2019 schon rund 13 Milliarden Euro. Gegenüber 2018 ist dies ein starker Anstieg um rund 4,4 Milliarden Euro bzw. 53,7 Prozent. Die Veranlagungen in klassischen inländischen Publikumsfonds sind hingegen nur um 13,2 Prozent gestiegen. Damit hat sich das Nachhaltigkeitssegment deutlich besser entwickelt.

Wirklich grün?

Wirklich grün?

Die große Nachfrage nach nachhaltigen Investments hat natürlich auch zu Verzerrungen geführt. Manche Fonds tragen die Bezeichnung in ihrem Namen, ohne sie auch wirklich zu verdienen. Anleger sollten hier auf Erfahrung und Reputation achten. Kepler, die Fondstochter der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, ist ein Pionier für grüne Geldanlage und managt aktuell über 1,7 Milliarden Euro nach ethischen Kriterien.

"Die Fondsbranche ist in puncto Qualitätsnachweis sehr weit. Denn ethisch korrekte Investmentstrategien mit transparenten Richtlinien werden von institutionellen Investoren als absolutes Muss eingefordert", erklärt Krämer. Das kommt auch den Privatanlegern zugute, die durch bestimmte Nachhaltigkeitssiegel eine klare Orientierung im grünen Produktdschungel finden können. Die Kepler Kapitalanlagegesellschaft hat über 20 Jahre Managementerfahrung in diesem Bereich und verfügt über alle relevanten Qualitätssiegel auf nationaler und internationaler Ebene. Unter anderem tragen die Kepler-Ethikfonds das "Österreichische Umweltzeichen" für anerkannte nachhaltige Anlageformen.

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Quelle: Verlagsgruppe News GmbH

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24.09.2020 - Nachhaltige Geldanlage