#3. Junge Generation entspannt sich bei "Granny-Hobbies"
Strickrunden, backen, einmachen, fermentieren, töpfern oder das Spielen von Brettspielen: Was früher als "uncool" galt, ist jetzt wieder in – vor allem bei den Millenials, also jener Generation, die schon mit dem Internet groß geworden ist.
Der Trend selbst wird "Granny-Lifestyle" oder "Granny-Ära" genannt und steht für ein bewusst entschleunigtes Leben, bei dem typische Oma-Aktivitäten wie Handarbeiten oder Gärtnern zelebriert werden.
Für Experten kommt das nicht überraschend, denn je mehr Chaos in der Welt da draußen, desto mehr sehnt sich unsere Psyche nach Ordnung und Ausgleich.
"Granny-Hobbys" seien etwas Echtes, Handfestes. In einer Zeit, in der so vieles virtuell passiert, schaffen solche Tätigkeiten ein gutes Gefühl. Man tut etwas Sinnvolles und hat am Ende auch noch etwas geschaffen – egal, ob das ein gestrickter Schal ist oder selbst gezogene Radieschen. All das gibt uns ein Erfolgserlebnis und stärkt unseren Selbstwert.
Dieser Artikel basiert auf: oon.at