Aktives Zuwarten voraus
Raiffeisen Research
Ende April begehen wir die zweite Runde an Zinssitzungen der EZB und Fed seit dem Beginn des Iran-Kriegs. Vieles deutet darauf hin, dass die Leitzinsen abermals nicht verändert werden.
Insbesondere für die EZB wird es nach dem falkenhaften Abwarten im März aber schwieriger abermals Handlungsbereitschaft glaubhaft zu signalisieren. Am Finanzmarkt begegnet man dem geopolitischen Hin und Her mit Vorschusslorbeeren, was den Zugzwang für die Notenbanken aktuell verringert. Inflationsraten werden aber weiter zulegen - selbst in einem optimistischen Konflikt-Szenario. Zweitrundeneffekte wird man jedoch nicht abwarten können, wodurch die EZB wohl nicht darum herumkommen wird, eine Juni-Zinserhöhung vorzubereiten. In den USA wird die zeitlich unklare Wachablöse an der Spitze der Notenbank viel Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen. Die jüngste Senats-Anhörung des nominierten Kevin Warsh war noch unauffällig.
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Quelle: Raiffeisen RESEARCH, April 2026
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