17 Ziele für mehr Nachhaltigkeit
17 Ziele für mehr Nachhaltigkeit

Mit den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) formulierte die Weltgemeinschaft 2015 die Herausforderungen unserer Zeit. Was besagen diese Ziele? Und welche Auswirkungen haben sie auf Unternehmen und AnlegerInnen?

VON BILDUNG BIS ENERGIE - VIELE ASPEKTE IM FOKUS

Es war eine der ersten Amtshandlungen des neu gewählten Präsidenten der USA, Joe Biden: Die Rückkehr der Vereinigten Staaten zum Pariser Klimaabkommen. Das Abkommen samt der „Agenda 2030“ - mit ihren insgesamt 17 Zielen und 169 Unterzielen - sind wichtige Leitplanken für die Zukunft. Die Welt atmete auf, denn die Umsetzung kann nur gelingen, wenn sich auch die Big Player einbringen. Sehen wir uns an, wo dringender Handlungsbedarf definiert wurde.

DIE 17 SUSTAINABLE DEVELOPMENT GOALS DER VEREINTEN NATIONEN (UN):

  1. Armut beenden: Armut in all ihren Formen und überall beenden
     
  2. Ernährung sichern: Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen sowie eine nachhaltige Landwirtschaft fördern
     
  3. Gesundes Leben für alle: Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern
     
  4. Bildung für alle: Inklusive, gerechte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle fördern
     
  5. Gleichstellung der Geschlechter: Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen
     
  6. Wasser und Sanitärversorgung für alle: Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung gewährleisten
     
  7. Nachhaltige und moderne Energie für alle: Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie sichern
     
  8. Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und menschenwürdige Arbeit für alle: Dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern
     
  9. Widerstandsfähige Infrastruktur und nachhaltige Industrialisierung: Eine widerstandsfähige Infrastruktur aufbauen, breitenwirksame und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen
     
  10. Ungleichheit verringern: Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern
     
  11. Nachhaltige Städte und Siedlungen: Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten
     
  12. Nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen
     
  13. Sofortmaßnahmen ergreifen, um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen 
     
  14. Bewahrung und nachhaltige Nutzung der Ozeane, Meere und Meeresressourcen
     
  15. Landökosysteme schützen: Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende setzen
     
  16. Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen: Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zum Recht ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen
     
  17. Umsetzungsmittel und globale Partnerschaft stärken: Umsetzungsmittel stärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben füllen.


(aus Wikipedia) 

AUSWIRKUNGEN AUF DIE UNTERNEHMEN

Unternehmen sind zentrale Akteure bei der Umsetzung der Agenda 2030. Und hier liegt die Verantwortung nicht nur bei den „Großen“ bzw. den Industriebetrieben. Alle Unternehmen sind dazu aufgerufen, sich detailliert mit ihren Produkten, der Wertschöpfungskette und den damit einhergehenden Auswirkungen auf Umwelt, Menschen und Gesellschaft auseinanderzusetzen. Gerade eine Pandemie, wie wir sie derzeit ausfechten, führt vor Augen, wie verletzlich, unflexibel und abhängig sich die Welt gemacht hat. Es gilt, die globalen Nachhaltigkeitsziele als Chance zu begreifen, neue Prozesse anzudenken und sich so für die Zukunft aufzustellen.

Für eine große Mehrheit der Bevölkerung haben Nachhaltigkeitsziele einen hohen Stellenwert. Sie erwarten sich, dass die Unternehmen die Relevanz erkennen und sie in ihren Leitbildern und Produktionen entsprechend umsetzen. 

NACHHALTIGE GELDANLAGE ANSTATT SCHNELLEM GEWINN

Auch in der Veranlagung gilt: Ethische Richtlinien sind die Zukunft. Der Trend zur nachhaltigen Geldanlage erfährt von Jahr zu Jahr mehr Zuspruch. Anlegerinnen und Anleger zeigen sich kritisch, was mit ihrem Kapital passiert. Kurzfristige Gewinne geraten vermehrt in den Hintergrund, stattdessen steht sinnvolles Wirtschaften im Fokus. Sehr schnell werden Unternehmen, bei denen sich Nachhaltigkeit nur in den Werbeslogans findet, abgestraft. Sowohl am Depot von Anlegerinnen und Anleger als auch in den Portfolios von Fondsmanagerinnen und -managern finden sie keinen Platz (mehr).

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09.04.2021 - Nachhaltige Geldanlage