Chartanalyse: Was Zacken zeigen #IC19

Chartanalyse: Was Zacken zeigen #IC19

Die Spitzenreiter bei der trend investors challenge liegen mit 20 bis 25 Prozent im Plus. Wie eine klug eingesetzte Chartanalyse zu noch mehr Erfolg beim Traden führen kann.

 

Den ziemlichen Rumpler an den Börsen, den das Säbelrasseln zwischen China und den USA in der ersten Augustwoche ausgelöst hat, ist auch bei den Teilnehmern an der trend Investors Challenge nicht spurlos vorübergegangen. Trader "Goldiver durch die Krise", der sich nach zwei Monaten schon ziemlich lange gemeinsam mit "We Invest" und "Fallen Stars 2019" im Spitzenfeld der Risikostufe eins hält, hat klar Schiff gemacht. Am 7. August wurden alle Aktien verkauft. Immerhin hat der Goldtaucher bis zu diesem Zeitpunkt mit einem Plus von 19 Prozent einen beachtlichen Gewinn von fast 19.000 Euro erzielt.

Trader "SSteiner", der Führende in der höchsten Risikokategorie, setzt mit Titeln wie Barrick Gold und Sabina Silver auf den Bergbausektor – und mit der Infineon-Aktie auf die Halbleiterindustrie. Sein Gewinn bis jetzt: 25.000 Euro. Trader "Jinvest" fährt in der höchsten Risikoklasse extrem hart am Wind. Sein Portfolio besteht nur aus dem Goldminentitel Barrick Gold (plus 18 Prozent). Und auch "dannyv", bis vor kurzem die Nummer drei der Gruppe, fährt nur auf einen Titel ab: Tesla. Der brachte ein Plus von knapp zwölf Prozent.

CHARTTECHNIK 1: TRENDLINIEN


Bei der charttechnischen Analyse gehen Anleger wiederum ganz anders vor. Hier wird angenommen, dass alle fundamentalen, politischen oder sonstigen Faktoren ohnehin im Aktienkurs eingepreist sind. Wichtig für die Entscheidung zum Kauf oder Verkauf sind daher vielmehr die Kursbewegungen, da diese sich nach gewissen Gesetzen wiederholen. Erfolgreiche Trader, die nach der technischen Analyse agieren, nutzen deshalb auch elektronische Handelssysteme, die auf bestimmte Kurssignale reagieren. Dennis Raute, mit "Trendfolge&Trading" Profitrader bei wikifolio.com, meint denn auch: „Die Chartechnik ist eher eine Kunst als eine Wissenschaft. Viele Kursinformationen oder Trendlininen sind meist willkürlich vom Auge des Betrachters abhängig. Grundsätzlich gibt es keine Garantie dafür, dass Analysen, die aufgrund der Charttechnik getroffen werden, auch funktionieren.“

Dennoch meint der Profi, dass man einige grundlegende Annahmen der technischen Analyse durchaus für Investmententscheidungen einsetzen kann: „Bei jedem Aktienchart ergeben sich Widerstands- oder Unterstützungszonen. Die zeigen, dass ein Wert nicht über ein bestimmtes Kursniveau weiter steigt oder tiefer fällt. Das deutet darauf hin, dass bei bestimmten Kursen einfach keine Kauf- oder Verkaufsbereitschaft vorhanden ist.“ Werden diese Kursbereiche jedoch einmal durchbrochen, kann ein neues Kurshoch oder auch -tief folgen. Denn die Gründe für den Ausbruch über die Unterstützungsgrenzen haben meist fundamentale Ursachen wie eine Gewinnmeldung, neue Aufträge oder Übernahmefantasien.

 

Charttechnik 2: Trendkanäle


Eine weitere Grundlage der technischen Analyse sind die sogenannten Trendkanäle. Kann man bei einem Aktienkurs eine länger anhaltende Auf- oder Abwärtsphase feststellen, bildet der Chart einen Trendkanal. Die Dow-Theorie der Charttechnik geht von der statistischen Wahrscheinlichkeit aus, dass sich eine Trendbewegung eher fortsetzt als umkehrt. Profi-Trader Raute, der auch die Website trading-connect.de und ein Handelsbüro betreibt, wo er ein Coaching für alle, die erfolgreich handeln wollen anbietet: „So lange ein Trend also intakt ist, ist es der Wahrscheinlichkeit nach klüger, auf die Fortsetzung dieser Kursbewegung zu setzen.“

Auch Manfred Nosek, Leiter von bankdirekt.at, dem Onlinebroker der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, empfiehlt: „Einsteiger sollten sich bei der Charttechnik zuerst mit Trends und Trendkanälen befassen. Sie machen sowohl lang- als auch kurzfristige Entwicklungen erkennbar und liefern damit gute Kauf- oder Verkaufssignale. Unsere Kunden können dafür ein professionelles Tool für die Chartanalyse nutzen.“

 

Beispiel: Daimler

DE0007100000 
Die Richtung der Aktie des deutschen Luxusautobauers deutet mit ein paar Abstechern in Summe nach unten. Das hat hauptsächlich fundamentale Ursachen. Mercedes leidet besonders unter dem Handelskrieg, den US-Präsident Trump entfacht hat. Denn dabei hat er auch die deutsche Automobilindustrie und sogar vor allem Mercedes im Visier („Ich will auf der 5th Avenue keine Mercedes-Sterne mehr sehen“).

Charttechnisch fällt auch bei dieser Aktie die starke Unterstützung bei rund 45 Euro Ende Jänner auf. Zu diesem Zeitpunkt war die Aktie mit einem KGV von 6,7 so billig, dass dadurch ein automatisches Kaufsignal bei vielen elektronischen Handelssystemen ausgelöst worden sein dürfte. Bis April lässt sich zwar ein Aufwärtstrend feststellen, der war aber höchst volatil. Ein eindeutiger Trendkanal kann dabei nicht festgestellt werden.

Der Absturz seit April dürfte noch keinen Boden gefunden haben. Eine wichtige Unterstützungsmarke bei 45 Euro wurde durchbrochen. Damit könnte eine weitere Verkaufswelle durch automatische Kursprogramme ausgelöst werden.

 

 

Daimler-Aktie; ISIN DE0007100000; 12-Monate-Entwicklung

Daimler-Aktie; ISIN DE0007100000; 12-Monate-Entwicklung

 

 

 

#IC19: Traden ohne Risiko

Wer ganz ohne Risiko einmal testen will, wie Aktienmärkte funktionieren, kann an der Investors Challenge 2019 #IC19 teilnehmen. Und gewinnen! Hier kann der Teilnehmer ohne sein eigenes Geld einzusetzen sozusagen im "Trockendock" über ein Musterdepot selbst die Funktionsweise von Angebot und Nachfrage an der Börse über sein Musterdepot ausprobieren. Und sogar einen Preis gewinnen.
 

Zur Investors Challenge

 
 
Stand: August 2019
Quelle: Wirtschaftsmagazin trend
 

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