Schwankungen in Schach halten

Strategisch veranlagen

Bild
 

Sehr geehrte/r Anleger/in,

bankdirekt.at setzt auf kompetente Betreuung, Produktqualität und nachhaltiges Wachstum. Mit einer soliden Produktselektion und modernen Reportings bieten wir einen Mehrwert für Ihr Depot.

Durch gezielte Streuung verschiedener Anlageklassen (z.B. Aktien, Anleihen oder Alternative Investments) wird ein möglichst hoher Ertrag erzielt und nur ein absolut notwendiges Risiko eingegangen. Der Jahresbeginn ist auch Zeit für neue Pläne bzw. um den Status-Quo zu überdenken.

Das kommende Jahr wird den globalen Börsen die eine oder andere Herausforderung abverlangen. Auf Hintergründe, Auswirkungen und mögliche Veränderungen an den Märkten gehen wir im folgenden Marktrück- und ausblick näher ein: 
 

2018 - Ein turbulentes Aktienjahr

Die ersten Gewitterwolken des Aktienjahrs 2018 tauchten schon nach wenigen Wochen am Horizont auf. Und die stürmische Großwetterlage begleitete die Märkte schlussendlich im gesamten Jahresverlauf. Nur die US-amerikanischen Indizes schlugen sich wacker und konnten das Kursniveau des Jahresbeginns beinahe halten. Im Technologieindex Nasdaq ging sich sogar ein Plus aus.

Anders die Lage in Europa: Der deutsche Aktienindex DAX etwa hat den langjährigen Aufwärtstrend verlassen und zuletzt sogar die Marke von 11.000 Punkten unterschritten. Recht ähnlich präsentierte sich die Situation am heimischen Aktienmarkt: Der ATX hatte ebenfalls - vor allem im vierten Quartal - deutliche Verluste hinnehmen müssen.

Ursachen für das durchwachsene Börsenjahr gab es jedenfalls einige. Eine brisante Mischung aus dem Handelskonflikt, Zinsen, Brexit oder der Verschuldung Italiens hat dafür gesorgt, dass an den Aktienmärkten die Volatilität Einzug gehalten hat.

Ausblick

Auch 2019 wird den globalen Börsen die eine oder andere Herausforderung bringen. Einen wesentlichen Einflussfaktor wird sicherlich das - vermutlich leicht schwächere –Wirtschaftswachstum darstellen. Diversifikation bleibt daher auch im heurigen Jahr Trumpf.

Chart Aktienmarkt

Quelle: Bloomberg, Dezember 2018; Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

Anleihen als sicherer Anlagehafen

Die Unsicherheiten aus dem Handelsstreit USA-China und die Folgen des Brexits belasteten auch die Anleihenmärkte.  Ein Zeichen dafür ist, dass die Anleger gegen Jahresende wieder stärker in sichere Anleihen investierten. Staatsanleihen der EU-Kernländer (D, NL, Ö, etc.) sind ein solcher sicherer Anlagehafen, weil Investoren davon ausgehen, dass sie pünktlich ihre Zinsen erhalten und am Ende der Laufzeit ihr Kapital zurückbekommen. Die Kurse dieser Staatsanleihen sind deshalb zum Jahresausklang wieder stark angestiegen.

Generell ist die europäische Wirtschaft noch nicht bereit für Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Leitzinsen in Europa sind seit März des Jahres 2016 auf null und sollen auch in naher Zukunft noch auf diesem niedrigen Niveau bleiben. Das Anleihekaufprogramm der EZB wurde mit Ende 2018 eingestellt. Ziel dieses Programms war es, durch den Ankauf von Anleihen die Zinsen niedrig zu halten und so die Konjunktur und die Inflation in der Eurozone weiter anzukurbeln.

In den USA hingegen läuft die Wirtschaft bereits wieder besser, was 2018 zu mehreren Zinsanhebungen der amerikanischen Notenbank Fed führte - Ende Dezember wurden die Leitzinsen noch einmal um 0,25 % auf 2,50 % erhöht.

Ausblick

In Europa wird das niedrige Leitzinsniveau wahrscheinlich noch bis ins nächste Jahr anhalten. Per Ende 2019 wird in der Eurozone mit einem ersten Zinsschritt gerechnet.

Chart Leitzinsen

Quelle: Bloomberg, Dezember 2018; Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

Globale Handelskonflikte und Brexit als bewegende Themen

2018 startete vielversprechend für den US-Dollar. Die Steuerreform gab der gut laufenden Konjunktur zusätzlichen Schub, weitere Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed folgten. Auf Jahressicht ergab sich eine Aufwertung des US-Dollar.

Kursgewinne verzeichnete auch der Schweizer Franken (CHF). Der Konflikt um den Brexit sowie der italienische Haushaltsstreit brachten der Schweizer Währung Unterstützung. Nach einer gewissen Schwäche zeigte der CHF ab Sommer deutliche Kursgewinne.

Die Brexit-Debatte blieb der bestimmende Faktor in der Entwicklung des Britischen Pfund (GBP). Sollte irgendeine Form eines geordneten Ausstieg erreicht werden, ist eine Aufwertung des GBP wahrscheinlich. Eine Verschiebung des Brexits hätte eine Verlängerung der Unsicherheit zur Folge, während ein harter Brexit negative Auswirkungen für das Birtische Pfund wahrscheinlich macht. 

Ausblick

Man geht davon aus, dass der Zinserhöhungszyklus der Fed 2019 auslaufen wird, dadurch sind keine zusätzlichen positiven Effekte für den US-Dollar mehr zu erwarten. Der Handelskonflikt könnte die globale Nachfrage weiter stärker belasten, was viele Zentralbanken bereits dazu bewegte, ihren Ausblick zu dämpfen.

Chart Währungen

Quelle: Bloomberg, Dezember 2018; Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

 

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und wünschen Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2019.
 
bankdirekt.at – Sie verdienen einen Spezialisten

 


Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Marketingmitteilung, welche von der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG ausschließlich zu Informationszwecken erstellt wurde. Sie wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Marketingmitteilung stellt weder eine Anlageberatung, noch ein Angebot oder eine Einladung zur Angebotsstellung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen dar. Die enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissenstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung - vorbehaltlich von Änderungen und Ergänzungen. Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte und für das Eintreten von Prognosen. Die Inhalte sind unverbindlich und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar. Jede Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse (z.B. Risikobereitschaft) des Anlegers. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen mitunter erhebliche Risiken bergen. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode, basierend auf Daten der Depotbank, ermittelt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Aus der Veranlagung können sich steuerliche Verpflichtungen ergeben, die von den jeweiligen persönlichen Verhältnissen des Kunden abhängen und künftigen Änderungen unterworfen sein können. Diese Information kann daher nicht die individuelle Betreuung des Anlegers durch einen Steuerberater ersetzen. Die beschränkte Steuerpflicht in Österreich betreffend Steuerausländer impliziert keine Steuerfreiheit im Wohnsitzstaat. Prospekte sowie allfällige Nachträge von Emissionen der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG, welche auf Grund des KMG aufzulegen sind, liegen bei der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG auf. Im Falle von anderen Emissionen liegt der Prospekt samt allfälligen Nachträgen beim jeweiligen Emittenten auf. Im Rahmen der Anlagestrategie von Investmentfonds kann überwiegend in Investmentfonds, Bankeinlagen und Derivate investiert oder die Nachbildung eines Index angestrebt werden. Fonds können erhöhte Wertschwankungen (Volatilität) aufweisen. In durch die FMA bewilligten Fondsbestimmungen können Emittenten angegeben sein, die zu mehr als 35 % im Fondsvermögen gewichtet sein können. Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID) liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG, der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.bankdirekt.at/Disclaimer