China Konjunktur-Update

Raiffeisen Research

China Konjunktur Update

Die Zeichen stehen auf Abschwung

Die Aktivitätsindikatoren für April zeigten, dass sich die Konjunkturdynamik in China allmählich abschwächt. Die Industrieproduktion erholte sich zwar auf +7,0 % p.a. (6,0 p.a. im März), was auf einen stärkeren Lageraufbau zurückzuführen sein dürfte. Das Auslaufen der strengen Umweltvorschriften per Ende März dürfte ebenso unterstützt haben. In der Umweltthematik – einer der drei Pfeiler neben Armutsbekämpfung und Entschuldung im aktuellen 5-Jahresplan - wird die Regierung zukünftig aber strikter vorgehen als in den Jahren zuvor. Die Wachstumsrate der Anlageinvestitionen fiel auf +7,0 % p.a. seit Jahresbeginn (7,5 % p.a. März) und somit auf den niedrigsten Wert seit 1999 zurück. Immobilieninvestitionen verzeichneten in Q1 zwar ein 3-Jahreshoch, dürften aber allmählich aufgrund der restriktiveren Refinanzierungskosten und der nachlassenden Immobilienverkäufe nachgeben; Infrastrukturinvestitionen sollten weiter von restriktiveren fiskalpolitischen Vorschriften gebremst werden. Auch die Einzelhandelsumsätze stiegen weniger stark: +9,4 % p.a im April (10,1 % p.a. im März). 


 

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Stand: Juni 2018


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