Aktieninfo voestalpine

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Hohe Stahlnachfrage treibt Kursziel auf EUR 53,5 - "Kaufen"

voestalpine ist ein voll integrierter Stahlhersteller mit einer kombinierten Stahlkapazität von 7,5 Millionen Tonnen pro Jahr an den Standorten Linz und Donawitz. Die Steel Division bildet das Kerngeschäft der Gruppe und macht knapp ein Drittel des Jahresumsatzes aus. Durch die Akquisition von Böhler-Uddeholm im Jahr 2007 stieg das Unternehmen auch zum Weltmarktführer bei Werkzeugstahl auf. Neben der Metal Forming Division (entstanden durch Fusion der Bereiche Automotive und Profilform) ist der Konzern mit der Metal Engineering Division weltweiter Marktführer im Bereich Bahnsysteme. Mit einem Umsatzanteil von rund 30 % bildet der Automobilsektor die wichtigste Kundenindustrie. Rund 70 % des Umsatzes werden in Europa erwirtschaftet.
 

Stahlindustrie

  • Deutliche Überkapazitäten im europäischen Stahlmarkt
  • Erholung des Preisumfelds bei Karbonstahl
     

voestalpine

  • voestalpine generierte im Q2 17/18 ein EBIT von EUR 255 Mio., was der Konsensprognose entsprach und marginal unter unserer Erwartung lag. Da jedoch eine außerordentliche Abschreibung in Höhe von EUR 15 Mio. verbucht wurde, lag das adjustierte Ergebnis etwas über den Erwartungen. Als wesentlichster Ergebnistreiber ist die Division Stahl hervorzuheben, welche von deutlich höheren Preisen profitierte.
  • Der Ausblick einer klar positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung für das Geschäftsjahr 2017/18 wurde bestätigt. Zwar gab das Management weiterhin keine quantitativen Ziele ab, jedoch wurde die Indikation abgegeben, dass die Ertragsentwicklung in H2 jener in H1 ähneln sollte.
  • Das fundamentale Bild für die Division Stahl, das größte Segment im Konzern, bleibt unverändert positiv. Wir konstatieren eine weiterhin hohe Nachfrage (u.a. aus dem Automobilesektor) bei einer verbesserten Angebotssituation in Europa (u.a. Kapazitätsreduktionen in China). Des Weiteren zeichnen sich, in Folge höherer Volumina und gestiegener Auslastung, auch Preiserhöhungen für Produkte für den Öl & Gas Sektor ab. Letzteres wirkt sich nicht nur positiv auf die Division Stahl, sondern auch den Geschäftsbereich Nahtlosrohre (Division Metal Engineering) aus.
  • Die Nachfrageentwicklung im Bereich Schienen ist ambivalent. Die gute Nachfrage in China und das erwartete Anziehen in den Vereinigten Staaten, können das schwächere Marktumfeld in Europa nicht kompensieren.
  • Die erwartete Verbesserung des freien Cash Flows ist nach wie vor eines der Hauptargumente für unsere positive Einschätzung der Aktie. Neben dem prognostizierten Ergebnisanstieg tragen vor allem niedrigere Investitionen dazu bei. Nach den Ausgaben der letzten Jahre sollten sich die Investitionen dem Abschreibungsniveau annähern.
  • Wir haben unsere Umsatzschätzungen für den Zeitraum 2017/18-19/20e um 5 % angehoben und unsere EBIT-Prognose um 12-16 % auf EUR 1,18 Mrd., EUR 1,22 Mrd., und EUR 1,28 Mrd. Unsere Schätzungen für den Gewinn je Aktie steigen um durschnittlich 14 % auf EUR 4,25, EUR 4,46 sowie EUR 4,80. Die Anstiege resultierten Hauptsächlich aus dem Stahl-Segment.

     

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  Aktie voestalpine            
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Hinweis gem. § 48 f Abs 9 Z 1 BörseG: Aufsichtsbehörde ist die FMA Österreichische Finanzmarktaufsicht

Stand: Dezember 2017


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