Das Weltwirtschaftswachstum

Langsam nimmt es Schwung auf

WeltwirtschaftswachstumPositive Impulse aus letztem Quartal des vergangenen Jahres setzen sich fort

Der wirtschaftliche Aufschwung, der sich gegen Ende des letzten Jahres angekündigt hat, konnte sich in den ersten Monaten des Jahres 2017 fortsetzen. Somit rechnet der Internationale Währungsfonds (IMF) in seiner aktuellen Einschätzung zur weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft mit einem Wachstum von 3,5 % im Jahr 2017 und 3,6 % im Jahr 2018.

Der Ausblick für die Industrieländer hellt sich auf

Die Industrienationen profitieren derzeit von der sehr gut laufenden US-Wirtschaft und den damit verbundenen vielversprechenden Wachstumsprognosen für die nächsten Jahre (vgl. dazu die nachstehende Grafik). Diese Prognosen sind allerdings mit einem gewissen Risiko verbunden, wie zB die protektionistische Einstellung der US-Handelspolitik und der mögliche Rückgang des Welthandels. Zusätzlich könnte eine zu schnelle Erhöhung der Leitzinsen in den USA zu einer starken Dollaraufwertung führen, was wiederum die Handelspartner der USA benachteiligt. Darüber hinaus würde eine Deregulierung des amerikanischen Finanzsektors die Anfälligkeit für eine weitere Finanzkrise erhöhen.

Heterogene wirtschaftliche Entwicklung in den Schwellen- und Entwicklungsländern

Die wirtschaftlichen Aktivitäten haben sich in gewissen Ländern vor allem aufgrund der Erholung der Rohstoffpreise gesteigert. Dabei weist China mit Abstand das stärkste Wirtschaftswachstum der Schwellenländer auf. Auch in Russland scheint es, dass mit dem Ende des Jahres 2016 die Talsohle überwunden wurde und der höhere Ölpreis die wirtschaftliche Erholung vorantreibt. In anderen Regionen wie zB Lateinamerika und dem Mittleren Osten, gestaltet sich der Ausblick weiterhin eher verhalten.
 

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