Ethische Investments immer beliebter

Von der Nische zum Trend

Blumenwiese
 

Hitze, Unwetter, Trockenheit: Der Klimawandel prägt auch den Sommer 2019. Die nun selbst in Europa spürbaren Kapriolen sind mitunter ein Grund, warum der Trend zu grünem Geld ungebrochen ist.

Vor zwanzig Jahren verschwendete kaum ein Investor einen Gedanken an grüne Geldanlage. Wozu auch? Die Welt war zwar am Übergang ins neue Jahrtausend schon ordentlich ramponiert, der Klimawandel aber noch nicht so deutlich spürbar wie heute. Ökologische und soziale Aspekte wurden daher bei der Vermögensanlage höchstens von kirchlichen und kirchennahen Institutionen ins Auge gefasst.

 

Anlageentscheidungen im Wandel

Zwei Jahrzehnte später zeigt sich ein völlig anderes Bild: Viele Investoren treffen ihre Anlageentscheidungen nicht mehr nur nach dem Erfolg eines Unternehmens, sondern schauen auch auf eine verantwortungsvolle Unternehmensführung. Sie haben erkannt, dass eine nachhaltige Wirtschaftsweise langfristig enorme Wettbewerbsvorteile bringen kann.

Hohe öffentliche Reputation, motivierte Mitarbeiter und geringerer Ressourcenverbrauch kommen schließlich auch den Besitzern von Wertpapieren zugute. Grüne Investoren sind somit keine Altruisten, sondern erwarten monetären Erfolg. Die erzielten Performance- Ergebnisse können sich dabei sehen lassen.

 

Volumenszuwächse sprechen eine deutliche Sprache

Im deutschsprachigen Raum umfasst der Markt für nachhaltige Geldanlagen mittlerweile 474 Milliarden Euro. Allein in Österreich stieg zwischen 2012 und 2018 das ethisch investierte Volumen laut Marktbericht des Fachverbands „Forum Nachhaltige Geldanlage“ von fünf auf rund 22 Milliarden Euro.

„Diese Zahlen bestätigen, dass sich grünes Investment vom Nischenprodukt zum echten Anlagetrend gewandelt hat“, meint Andreas Lassner-Klein, Geschäftsführer der KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft. KEPLER ist ein Pionier für grüne Geldanlage und managt aktuell über 1,5 Milliarden Euro nach ethischen Kriterien.

Stellschraube Kapitalmarkt

Der Kapitalmarkt ist weltweit größter Geldgeber der Wirtschaft und somit eine wichtige Stellschraube für Verbesserungen. Der intensive Dialog mit Unternehmen kann die Kapitalströme in die richtige Richtung lenken. „Als Fondsgesellschaft kontaktieren wir in Zusammenarbeit mit einer großen Nachhaltigkeitsagentur laufend Firmen, um auf ökologische und soziale Verbesserungspotenziale aufmerksam zu machen“, erzählt Andreas Lassner-Klein aus der Praxis.

„Die Unternehmen haben heute fixe Nachhaltigkeitsbeauftragte im Management installiert und nehmen die Thematik sehr ernst“, so Lassner-Klein. Ein 2018 initiierter EU-Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums befeuert diesen sogenannten Engagement-Prozess zwischen Geldgebern und der Wirtschaft zusätzlich.

Fondsbranche als Vorreiter bei Qualitätsnachweis

Stellt sich abschließend die Frage, ob in grünen Anlageprodukten dann wirklich auch alles so grün ist, wie in den Verkaufsprospekten dargestellt? Die Fondsbranche ist hier in puncto Qualitätsnachweis sehr weit. Wenn ein Fonds das „Österreichische Umweltzeichen für Finanzdienstleistungen“ und das europaweit anerkannte „Eurosif-Transparenzlogo“ aufweist, dann stimmt in der Regel der ethische Investmentansatz.

„Für Anleger empfiehlt sich vor dem Investment ein prüfender Blick auf die Website des jeweiligen Fondsanbieters, um zu sehen, ob diese Kriterien auch wirklich erfüllt werden“, rät Andreas Lassner-Klein. Sein Fondshaus hat die grüne Geldanlage auf www.kepler.at sehr transparent positioniert.

 

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Stand: August 2019


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