Aktieninfo FACC

Raiffeisen Research

Aktieninfo FACC

Effizienzsteigerungsprogramm bis 2024

FACC entwickelt und produziert Komponenten und Systeme aus Composite-Materialien für Flugzeuge und Triebwerke und weist ein diversifiziertes Kundenportfolio mit den Hauptkunden Airbus und Boeing auf. Das Unternehmen gliedert sich nach Produktarten in drei Divisionen: Aerostructures (Flügel, Leitwerk und Verkleidung), Engines & Nacelles (Triebwerke und Triebwerksverkleidung) und Interiors (Kabinenausstattung).

 

Branchentrends: Luftfahrtindustrie

  • Starkes Wachstum der Passagierzahlen und Flugzeugnachfrage; Airbus erwartet bis 2037 eine Verdopplung.

FACC

  • FACC hat einen Plan zur Effizienzsteigerung bekanntgegeben. Dieser umfasst EUR 50 Mio. und soll binnen 4 Jahren umgesetzt werden. Ziel dieser Maßnahme ist es, mittelfristig eine EBIT-Marge von 8-10 % zu erreichen. Das Konzept unterliegt der Annahme, dass die Preise konstant bleiben und sieht unter anderem folgende Maßnahmen vor: vertikale Integration, Konsolidierung der Lieferkette, Verringerung der Entscheidungsprozesse durch den Wegfall einer Management Ebene, ebenso wie die Einführung einer sequentiellen Produktion. Der Hauptteil der Einsparungen, soll aus dem Segment Kabinenausstattung hervorgehen.
  • In unseren Augen sind einige der mittelfristigen Ziele des Unternehmens durchaus realistisch. Da die Kostenbasis im Segment Kabinenaustattung sehr hoch ist, wird erwartet, dass mit Hilfe des neuen kroatischen Werks, was den Wegfall eines Lieferanten bedeutet, etwa EUR 10 Mio. eingespart werden können. Außerdem sollte der neu verhandelte Vertrag mit Collins Aerospace die Margen des Segments Engines & Nacelles von 4-5 % auf 8-10 % erhöhen. Für das EBIT-Margenziel ist außerdem ein Puffer mit eingeplant, da sowohl die Devisenbewertung, als auch die Inflation der Arbeitskosten die EBIT-Marge negativ beeinflussen können. Hier wurden -0,6 % aus Effekten durch die Devisenbewertung und -2,4 % durch die Arbeitskosteninflation mitberücksichtigt.
  • Trotz der zukünftig erwarteten positiven Effekte, senken wir unsere kurzfristigen Schätzungen, da sich die Maßnahmen vermutlich erst ab dem Jahr 2022 bemerkbar machen werden. Auswirkungen der Umstellung auf eine sequentielle Produktion und die Verringerung der Entscheidungsprozesse sind schwieriger zu quantifizieren und werden vermutlich erst mittelfristig spürbar sein.
  • Wir senken unsere Prognosen für die EBIT-Marge auf 6,7 % bzw. 7,3 % für das Gj. 20e bzw. Gj. 21e. Allerdings wird die Reduktion unserer Schätzwerte in für die Gj. 20e und 21e durch höhere Schätzungen in unserem erweiterten Prognosezeitraum von 2023-2031 kompensiert. Für diesen Zeitraum erhöhen wir die durchschnittliche Margenprognose von 7,9 % auf 8,6 %. Grund dafür ist die größere Visibilität der Effizienzsteigerungen und greifbare Maßnahmen, welche FACC bis 2024 abschließen will.

 

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Dieser Bericht wurde von der Raiffeisen Bank International AG erstellt und wird Ihnen in unveränderter Form von der Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich zur Verfügung gestellt (Aufsichtsbehörde: FMA Österreichische Finanzmarktaufsicht). Bitte beachten Sie auch die Hinweise in dieser Broschüre.

Stand: Februar 2020


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