Was tragen Sie zur Sicherheit bei?

Einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung eines missbräuchlichen Zugriffes auf Ihr Konto leisten Sie selbst.

 

Achten Sie darauf, dass Sie mit unserem Server (Bankrechner) nur über eine gesicherte Verbindung kommunizieren

Ein Sicherheitssymbol in Ihrem Browser (z. B. ein ungebrochener Schlüssel oder ein geschlossenes Vorhängeschloss) zeigt die aufrechte Verbindung zu unserem Sicherheitsserver (Bankrechner) an. Prüfen Sie bitte das Serverzertifikat, indem Sie auf den Schlüssel oder auf das Vorhängeschloss klicken.

Schützen Sie Ihre Zugangsdaten (Verfügernummer, PIN, TAN, Benutzername usw.)

Würden Sie Ihren Hausschlüssel oder Ihr Sparbuch-Losungswort an fremde Dritte weitergeben oder diese frei zugänglich liegen lassen? Nein – viel zu gefährlich!

Schützen Sie daher Ihre persönlichen Zugangsdaten (Verfügernummer, Kontonummer, PIN, TAN, Benutzername/Passwort usw.) auch im digitalen Bereich und halten Sie diese geheim!

Wenn Sie diese Daten bei Internetseiten von anderen Anbietern eingeben, sind Sie nicht im Kontakt mit Ihrer Bank (auch wenn dieser Anbieter die Daten dann weitersendet). Sie haben keine Kontrolle über die weitere Verwendung Ihrer Daten!

  • Geben Sie Ihre Zugangsdaten keinesfalls an Dritte weiter (Familienangehörige, Kollegen, Internetseiten/Bezahldienste außerhalb von Raiffeisen usw.).
  • Geben Sie Ihre PIN auch nicht an Bankmitarbeiter oder vermeintliche Bankmitarbeiter weiter. Kein Bankmitarbeiter benötigt für irgendwelche Transaktionen Ihre PIN.
  • Bewahren Sie Ihre PIN-/TAN+-Kuverts sicher und getrennt voneinander auf. Notieren Sie Zugangsdaten nicht, damit sie nicht in "falsche" Hände kommen.
  • Speichern Sie Ihre Zugangsdaten niemals auf dem Computer.
  • Achten Sie auch darauf, dass Sie niemand bei der Eingabe Ihrer Zugangsdaten beobachtet.

Sie können die PIN auch ändern, wenn Sie den Verdacht haben, dass diese nicht mehr sicher ist (unter "Einstellungen", "ELBA-services", "PIN ändern").

Empfehlung: Ändern Sie Ihre PIN bzw. ihr Passwort in regelmäßigen Intervallen (mind. alle 2 Monate)!

Speichern Sie unter keinen Umständen Ihre PIN und/oder TAN auf Ihrem Computer

Damit stellen Sie sicher, dass kein Unbefugter vom Internet auf diese Daten zugreifen kann. Es schützt Sie auch davor, dass die PIN und TAN in unbefugte Hände gelangen können, wenn Sie den Computer plötzlich zur Reparatur bringen sollten.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihre PIN bekannt ist, können Sie diese selbst mit Raiffeisen ELBA-internet ändern (unter „Einstellungen", "ELBA-services", "PIN ändern“). Im Notfall können Sie Ihren ELBA-internet-Zugang selbst sperren, indem Sie beim Login bewusst 4-mal eine falsche PIN eingeben.

Verwenden Sie moderne Autorisierungssysteme (z. B. mobile TAN, digitale Signatur)

Statt mit Ihren Transaktionsnummern und dem Extracode (TAN+) bzw können Sie Ihre Aufträge auch mit der mobilen TAN unterschreiben. Die mobile TAN bietet Ihnen noch größere Mobilität und noch mehr Sicherheit bei der Durchführung Ihrer Geldgeschäfte im Online-Banking.

Die digitale Signatur ist ein technisches Verfahren, um den Inhalt eines elektronischen Dokumentes vor Veränderung zu schützen und den Unterschreibenden eindeutig zu identifizieren. Es wird eine Art Siegel an das elektronische Dokument angehängt, das eindeutig einer natürlichen Person zugeordnet ist.

Halten Sie Ihre TAN geheim

TAN sind jedoch für einen Unbefugten bei Unkenntnis der PIN wertlos.

Empfehlung: Wenn Sie Ihre Aufträge noch mit TAN und Extracode (TAN+) unterschreiben, empfehlen wir den Umstieg auf die mobile TAN oder die digitale Signatur.

Achten Sie darauf, dass sich keine Computer-Viren auf Ihrem Rechner befinden

Installieren Sie auf Ihrem Computer ein Virenschutz-Programm und halten Sie dieses laufend auf dem aktuellsten Stand. Üblicherweise bieten diese Programme ein automatisches Update an, das Sie nutzen sollten. Nur ein aktueller Virenschutz ist wirklich wirksam. Ein Sonderfall von Viren sind sogenannte "Trojaner". Diese Schadprogramme verschaffen Fremden Zugriff auf Ihren Computer oder protokollieren Ihre Aktivitäten (Eingabe von Passwörtern, Surfgewohnheiten usw.). Diese Daten können in weiterer Folge missbräuchlich verwendet werden (z. B. PIN oder TAN).

Hinweis: Öffnen Sie keine Anhänge von Mails, deren Absender Sie nicht kennen, und machen Sie nur Downloads von vertrauenswürdigen, seriösen Internet-Seiten.

Installieren Sie auf Ihrem Rechner eine Firewall

Verwenden Sie unbedingt auch eine Firewall, bevor Sie die Verbindung mit dem Internet herstellen! Diese Hard- oder Software verhindert den Zugriff von Hackern auf Ihren Computer.

Verwenden Sie nur Programme, die Sie aus vertrauenswürdiger Quelle erhalten haben

Verzichten Sie im Zweifelsfall auf die Installation/Verwendung eines Programmes (Betriebssystem, Browser, Mailprogramm, Plug-In, Virenscanner, Firewall etc.) unbekannter Herkunft.

Überprüfen Sie regelmäßig ob es Updates/Erweiterungen, Ergänzungen (Patches) zu den Programmen auf Ihrem Rechner gibt

Computerprogramme unterliegen einem fortwährenden Prozess der Veränderung (Verbesserung/Optimierung). Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, nach der Erstinstallation eines Programmes in regelmäßigen Abständen zu prüfen, ob neue Versionen der jeweiligen Software zur Verfügung stehen. Diese sollte man einsetzen, speziell wenn Verbesserungen/Erweiterungen im Bereich der Schutzfunktionen eingebaut wurden.

Achten Sie bei Verbindungsaufbau mittels Modem auf die angewählte Nummer

Beim Aufbau einer Verbindung mittels Modem und DFÜ-Netzwerkeintrag sollten Sie darauf achten, dass es sich bei der angewählten Nummer nicht um eine Ihnen unbekannte Telefonnummer (z. B. Mehrwertnummer) handelt. Kontrollieren Sie regelmäßig die Einstellungen der auf Ihrem Rechner definierten DFÜ-Netzwerkeinträge. Löschen Sie im Zweifelsfall Ihnen unbekannte DFÜ-Netzwerkeinträge.

Im Fachhandel werden von namhaften Herstellern bereits vollständige Pakete mit Schutzprogrammen angeboten

Diese enthalten Virenscanner, Firewalls, Trojanerwächter, Dialerwächter, etc. Zusätzlich wird im Regelfall auch eine laufende Aktualisierung und/oder Information über die Bereitstellung neuer Programmversionen geboten.

Konfigurieren Sie Ihren Browser so, dass in den Cache-Einstellungen "SSL-Seiten" nicht im Cache auf der Festplatte abgelegt werden (siehe Browserkonfiguration).

Deaktivieren Sie in den Browsereinstellungen die Funktion "AutoVervollständigen" für Formulare

Damit wird verhindert, dass erfasste Daten (Benutzernamen, Kennwörter, Formulardaten) auf der Festplatte gespeichert werden und somit von Dritten missbräuchlich verwendet werden können (siehe Browserkonfiguration).

Beenden Sie "ELBA-internet" immer mit dem Button "Beenden"

Damit ist gewährleistet, dass Ihre "ELBA-internet-Sitzung" sofort beendet wird und Sie verhindern, dass eine versehentlich offengelassene Sitzung anderen Personen, die danach auf demselben Computer arbeiten, zur missbräuchlichen Verwendung zur Verfügung steht. Verlassen Sie "ELBA-internet" nicht über den Button "Beenden", läuft Ihre Sitzung am Bankrechner bzw. am Webserver noch zehn Minuten aktiv weiter.

Zugriff auf "Raiffeisen ELBA-internet" sperren

Im Notfall (z. B. bei Verlust des PIN-Kuverts oder TAN-Liste) können Sie Ihren ELBA-internet-Zugang selbst sperren, indem Sie beim Login bewusst 4-mal eine falsche PIN eingeben. Folgender Hinweis wird nach der vierten PIN-Falscheingabe angezeigt: "PIN wurde mehr als 3-mal falsch eingegeben. Der Verfüger wurde gesperrt. Bitte wenden Sie sich an Ihre kontoführende Bank."

Sie können sich zwecks Sperre Ihres ELBA-Verfügers auch an einen Mitarbeiter der bankdirekt.at oder die ELBA-SperrHotline wenden: Rufnummer +43 599 34034.

 

Noch Fragen?

Falls Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an einen Mitarbeiter der bankdirekt.at oder an die ELBA-Hotline.