Teil 2: Schwankungen sind Teil des Börsenlebens

Grundsätze in der Wertpapierveranlagung

Ertragsmöglichkeiten von Wertpapieren

Ertragsmöglichkeiten

Quelle: Bloomberg, April 2016

 

Langfristig betrachtet können mit Aktien die höchsten Erträge erzielt werden. Kurzfristig kann es bei Aktienveranlagungen aber auch zu hohen Kursschwankungen kommen. Deshalb sollte unbedingt großer Wert auf eine ausgewogene, den persönlichen Bedürfnissen entsprechende, Mischung der verschiedenen Veranlagungsvarianten gelegt werden.
 

Turbulenzen gehören zum Börsenleben

Seit Bestehen des modernen Börsewesen gab es immer wieder Krisensituationen an den Börsen mit teils hohen Verlusten. Es zeigt sich aber auch, dass es an den Börsen immer zu entsprechenden Gegenbewegungen gekommen ist. Diese Erholungen sind meist innerhalb einer relativ kurzen Zeit nach dem Ende der Krise passiert.
 

Krisenszenario Dauer Verlust
Dow Jones
Erholung Dow Jones
1 Jahr nach Tief
1929 Weltwirtschaftskrise 33 Monate - 84,80 % 117,8 0%
1973 1. Ölschock 21 Monate - 45,08 % 41,75 %
1987 87er Crash 2 Wochen - 34,17 % 22,91 %
1990 1. Golfkrieg 3 Monate - 21,16 % 26,17 %
1998 Russlandkrise 2 Monate - 19,27 % 43,64 %
2000-2002 Technologiekrise 33 Monate - 35,73 % 28,41 %
2007-2009 Immobilien- und Finanzkrise 26 Monate - 53,80 % 60,20 %
2011 Verschuldungskrise 5 Monate -16,84 % 27,45 %

Was Wertpapier-Anleger beachten sollten:

  • Wertpapiere sind mittel- bis langfristige Investments.
  • Wählen Sie den Anlagehorizont abgestimmt auf Ihre Sparziele und den Zeitpunkt, wann diese realisiert werden sollen.
  • Überprüfen Sie regelmäßig, ob Ihre gesteckten Veranlagungsziele noch mit Ihrer aktuellen Lebenssituation übereinstimmen.
  • Bleiben Sie Ihrer getroffenen Anlageentscheidung gemäß Anlagehorizont treu.
  • Durch eine Streuung in mehrere Anlagekategorien wird das Verhältnis von Ertragschancen und Wertschwankungen in Ihrem Depot optimiert.


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