Stärkere Impulse von Seiten des Welthandels

Economic Research Report 3. Quartal 2017

Economic Research Report

Allgemeines Konjunkturbild

Die Entwicklung der Weltwirtschaft hat zur Jahreswende deutlich an Dynamik gewinnen können. Somit hat sich die wirtschaftliche Lage neun Jahre nach Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise, der darauffolgenden Staatsschuldenkrise im Euroraum und den Rezessionen in mehreren rohstoffexportierenden Ländern sowohl in den Industrie- als auch in den Schwellenländern normalisiert. Dieser wirtschaftliche Aufschwung spiegelt sich auch in den verschiedenen Wachstumsprognosen wieder. Die Europäische Kommission geht in ihrer Frühjahrsprognose von einem globalen Wachstum in Höhe von 3,4 % im Jahr 2017 aus. Die OECD prognostiziert in ihren letzten Prognosen ein leicht höheres globales Wachstum von 3,5 %.

USA

In den USA wurde im 1. Quartal mit 1,4 % ein etwas geringeres Wachstum erzielt als im letzten Quartal des vergangenen Jahres (2,1 %). Hauptverantwortlich für den Rückgang des Wirtschaftswachstums sind die geringeren Wachstumsraten des privaten Konsums, der in den letzten Jahren den größten Beitrag zum Wirtschaftswachstum geliefert hat. Die Ausrüstungsinvestitionen, die Bauinvestitionen und die Exporte zogen zwar im Verlauf des 1. Quartals 2017 kräftig an, konnten aber den Rückgang des privaten Konsums nicht gänzlich kompensieren. Zudem waren auch zwei saisonale Ausnahmefälle für das geringere Wachstum der US-Wirtschaft verantwortlich. Zum einen das warme Wetter, welches den Energieverbrauch reduzierte und zum anderen die verspätete Steuerrückzahlung, die den Konsum bremste.  Allerdings soll dies nur einen temporären Einbruch des Wirtschaftswachstums darstellen, denn der Anstieg des Verbrauchervertrauens zu Jahresbeginn bestätigt die positive Grunddynamik der US-Wirtschaft. Dies zeigt sich auch an der Wirtschaftswachstumsprognose der OECD, welche für das Jahr 2017 mit einem Wachstum von 2,1 % und 2018 mit 2,4 % rechnet.

Eurozone

Angesichts der jüngsten Konjunkturprognosen und der Entwicklung verschiedenster Stimmungsindikatoren verdichten sich die Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung im Euroraum. Die OECD veröffentlichte in ihrer letzten Konjunkturprognose Daten zum erwarteten Wirtschaftswachstum im Jahr 2017 in Höhe von 1,8 %. Die wichtigsten Komponenten des Wirtschaftswachstums stellen dabei die Investitionen, der private Konsum und seit diesem Jahr auch der Außenhandel dar.

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Stand: Juli 2017, Quelle: Economic Research RLB OÖ AG


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