Konjunktur und Volkswirtschaft

Volkswirtschaft als Basis für den Finanzmarkt

Konjunktur und VolkswirtschaftDie Entwicklung der jeweiligen Finanzmärkte ist eng verbunden mit den zugrundeliegenden Volkswirtschaften, da "Gütermärkte" und "Geldmärkte" stark voneinander abhängen. Die Volkswirtschaften werden von zahlreichen Faktoren beeinflusst, die mehr oder weniger starke Auswirkungen haben.

Einflussfaktoren auf die Volkswirtschaften

  • Wirtschaftswachstum (Bruttoinlandsprodukt - BIP)
  • Zinsen (Leitzinsen, kurzfristige und langfristige Zinsen)
  • Inflation (Erzeugerpreise, Verbraucherpreise)
  • Arbeitsmarkt (Arbeitslosenrate, geschaffene Stellen)
  • Konsum (Private Konsumenten, Konsumausgaben)
  • Währungen (Wechselkurse)
  • Investitionen (Unternehmen)

Das grundsätzliche Ziel in einer Volkswirtschaft ist dabei ein stabiles Wirtschaftswachstum gepaart mit einer angemessenen Inflationsrate. Die einzelnen Notenbanken übernehmen dabei mit Hilfe der Zinsen die Rolle des „Steuermanns“.

 

Zinsen

Die Konjunktur (Wirtschaftswachstum) verläuft in regelmäßigen, immer wiederkehrenden Zyklen. Läuft die Konjunktur aus den Bahnen, das heißt sie schwächt sich zu stark ab bzw. überhitzt sich, kann die Notenbank darauf mit Zinsänderungen reagieren.

Einfluss der Notenbanken

In jedem Land gibt es Nationalbanken, die den Finanzmarkt stützen und kontrollieren. Länderübergreifend fungiert in der Europäischen Union die EZB (Europäische Zentralbank) als zentrale Notenbank. Das amerikanische Gegenstück dazu ist die Fed (Federal Reserve Bank = US-Notenbank).

Aufgabe der Notenbanken ist in erster Linie die Festlegung und Durchführung der Geldpolitik unter Berücksichtigung der Preisstabilität. Direkt durch Steuerung der Liquidität und indirekt durch Steuerung der Zinsen (Leitzinsen). Unmittelbar beeinflussen können die Notenbanken dabei nur die Zinsen im Geschäft zwischen ihr und den Geschäftsbanken.

Zinspolitik von Notenbanken

Hebt die Notenbank die Zinsen an, so sollte es zu einer Abschwächung der Wirtschaft kommen und die Inflation sollte sich verringern. Wie funktioniert der Kreislauf? Höhere Zinsen > teurere Kredite für Unternehmen und Private > weniger Investitionen > niedrigerer Konsum > Wirtschaftswachstum wird gebremst bzw. abgeschwächt > niedrigere Inflation.

Kommt es zu einer sanften, stetigen Wirtschaftsabschwächung, spricht man von einem sogenannten „Soft Landing“ der Konjunktur. Wird diese aber zu deutlich abgeschwächt, spricht man von einem sogenannten „Hard Landing“ der Konjunktur.

Schwächt sich das Wirtschaftswachstum zu stark ab, wird die Notenbank beginnen, die Zinsen wieder zu senken und der Kreislauf sollte den umgekehrten Weg nehmen. Niedrigere Zinsen > günstigere Kredite für Unternehmen und Private > höhere Investitionen > mehr Konsum > Wirtschaftswachstum wird angekurbelt > allerdings ensteht dadurch auch wieder eine höhere Inflation.

Inflation und Deflation

Der Wert "Geld" ist nicht immer stabil. Beeinflusst von vielen verschiedenen Faktoren bezahlt man, einfach ausgedrückt, für ein und die selbe Ware mehr oder weniger Geld. Es erfolgt also eine Geldauf- oder abwertung - die Deflation bzw. die Inflation.

Inflation

Der Begriff Inflation leitet sich aus dem lateinischen „sich aufblasen“ ab. Die Inflation bezeichnet den Anstieg des Preisniveaus, das heißt, für Güter muss mehr bezahlt werden.

Am häufigsten wird zur Messung der Inflation der Verbraucherpreisindex (= VPI) herangezogen. Dieser Index wird mit Hilfe eines Warenkorbes berechnet, der repräsentativ für einen durchschnittlichen Haushalt ist.

Die Inflation gliedert sich in verschiedene Ausprägungen

  • Bei einer leichten Inflation kann man eine nachfragefördernde Wirkung feststellen, da die Konsumenten ihr Geld ausgeben wollen.
  • Bei einer schwereren Inflation verliert das Tauschmittel Geld seinen Wert schneller als andere Güter (z.B. Immobilien), daher weichen viele Anleger auf wertstabilere Sachwerte aus.
  • Die Hyperinflation ist die schwerste Form der Inflation. Es gibt zwar keine genaue Definition, aber allgemein spricht man von einer Hyperinflation ab einer monatlichen Inflationsrate von 50 Prozent und mehr. Hyperinflationen enden oft in einer Währungsreform. 
     

Deflation

Die Deflation ist das Gegenteil der Inflation. Das Geld wird mehr wert, für Güter muss weniger bezahlt werden. Zunächst wirkt sich dies auch positiv aus und die Kaufkraft steigt. Problematisch wird es allerdings dann, wenn die Konsumenten mit weiter fallenden Preisen rechnen, und sich mit Investitionen zurückhalten. Dies hat negative Folgen für die Wirtschaft.

Die Deflation kann von den Notenbanken mit Zinssenkungen bekämpft werden. Sind die Zinsen jedoch bereits niedrig, und es gibt kaum eine Geldnachfrage, bleibt als Maßnahme noch die quantitative Lockerung. Das bedeutet, dass die Notenbank am Markt befindliche Wertpapiere aufkauft, um so die Geldmenge zu erhöhen.

Das Ziel der Notenbanken

Die Notenbanken haben Ziele, die sie anhand ihrer Geldpolitik erreichen möchten. So ist die EZB beispielsweise verpflichtet, Preisniveaustabilität (also weder De- noch Inflation) anzustreben. Ihr selbstgestecktes Ziel liegt bei einem Wachstum des harmonisierten Verbraucherpreisindex von knapp unter zwei Prozent.

Konjunkturzyklus

Als Konjunktur bezeichnet man das Grundmuster von Auf- und Abschwüngen der wirtschaftlichen Aktivität einer Volkswirtschaft. Ein wichtiger Indikator hierfür ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP).

Konjunkturzyklen kann man nach der Dauer unterscheiden:

  • Kurzfristige Schwankungen (in etwa ab 3 Monate): z.B. saisonale Schwankungen. Ein typisches Beispiel dafür ist die Baubranche - Auftragseingänge variieren stark je nach Jahreszeit.
  • Mittelfristige Schwankungen (in etwa 4 Jahre): Die konjunkturellen Schwankungen entstehen durch Ungleichgewichte in Angebot und Nachfrage - auf diese Schwankungen werden wir im Folgenden näher eingehen.
  • Langfristige Schwankungen (in etwa alle 50 Jahre): Sie werden durch tiefgreifende Veränderungen und Erfindungen ausgelöst (z.B. Industriezeitalter wird durch Technologiezeitalter abgelöst).

Die konjunkturellen, mittelfristen Schwankungen

Generell kann man zwischen verschiedenen Phasen unterscheiden:

  • Aufschwung
  • Boom
  • Abschwung (Rezession)
  • Konjunkturtief (Depression)

  Aufschwung Boom Abschwung (Rezession) Konjunkturtief (Depression)
Beschäftigung nimmt zu hoher Beschäftigungsgrad, ev. Arbeitskräftemangel Arbeitskräfte werden abgebaut sinkt bedenklich
Preise niedrig zunehmender Preisanstieg Preise beginnen zu sinken "verfallen" bedenklich
Einkommen niedrig wachsen rasch keine Einkommenssteigerung gehen zurück
Zinsen steigen hoch sinken tief

Aufschwung: Den Aufschwung kennzeichnet eine verbesserte Auslastung der Unternehmen, steigende Investitionen, sowie eine steigende Lohnsumme, was wiederum zu einer Erhöhung des Konsums führt. Das führt zu höheren Unternehmensgewinnen.

Boom: Der Boom schließt sich an den Aufschwung an, die Produktionsfaktoren sind voll ausgelastet und die Unternehmen produzieren an ihrer Kapazitätsgrenze. Die Nachfrage kann nicht mehr durch eine Erhöhung des Angebots befriedigt werden, wodurch es zu Preisanstiegen kommt. Um der Nachfrage nachzukommen, wird viel investiert, was zu einer Kapitalverknappung führt und somit zu Zinserhöhungen. Die Gewinne der Unternehmen sind in dieser Zeit beträchtlich, weshalb es auch zu Steuererhöhungen oder Subventionskürzungen kommt, um eine hohe Inflation zu vermeiden.

Abschwung (Rezession): Im Abschwung geht die gesamtwirtschaftliche Nachfrage zurück, wodurch die Unternehmen gezwungen werden Preise zu senken. Es kommt zu Entlassungen und die private Nachfrage sinkt. Um eine Trendwende herbeizuführen, beginnt der Staat mit Maßnahmen wie Steuersenkungen, erhöhte Subventionen oder eine Erhöhung der Geldmenge. Der Abschwung ist gekennzeichnet durch sinkende Unternehmensgewinne und sinkende Zinssätze.

Konjunkturtief (Depression): Der Abschwung mündet meist in einem Konjunkturtief. Es folgen Unternehmenszusammenbrüche, hohe Arbeitslosigkeit und geringe Nachfrage. Es wird kaum investiert und so versuchen Staat und Notenbank durch geeignete Maßnahmen, die Investitionen und Nachfrage zu stützen, z.B. durch Steuersenkungen. Verharrt die Wirtschaft ungewöhnlich lange in dem Tief, spricht man auch von einer Depression.

Wirtschaftsindikatoren

Börsen spiegeln vor allem zukünftige volkswirtschaftliche Entwicklungen wider. Um diese künftigen Entwicklungen vorausahnen zu können, gibt es sogenannte Indikatoren, die darüber Aufschluss geben. Angesichts der Fülle unterschiedlicher Wirtschaftsindikatoren kann man leicht den Überblick verlieren. Wir haben einige wichtige Wirtschaftsindikatoren aufgelistet.
 

ISM-Einkaufsmanagerindex (USA)
Quelle: Institute for Supply Management
Erscheinung: monatlich, erster Arbeitstag im Monat
Ziel: Prognostizierung der künftigen Konjunkturentwicklung
  • Monatlich werden über 400 Einkaufsmanager der Fertigwarenindustrie über die letzte Entwicklung bezüglich Auftragslage, Beschäftigung, Lieferfristen, Einkaufspreise etc. in ihrem Unternehmen befragt.
  • Die Skalierung des Index geht von 0 bis 100 Prozent. Befindet sich der Gesamtindex über 50 Prozent deutet das auf eine Industrieexpansion hin. Fällt der ISM-Index unter 50 Prozent kommt das einer Rezession gleich.
  • Der Index hat im Durchschnitt einen Vorlauf vor der tatsächlichen Industrieproduktion von drei bis sechs Monaten.
  • Die Finanzmärkte reagieren sensibel auf unerwartete Veränderungen des Index.

 

Konsumentenvertrauen (USA)
Quelle: Conference Bord
Erscheinung: monatlich, letzter Dienstag des Monats, 10:00 Uhr
Ziel: Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Lage
Einschätzung der persönlichen finanziellen Lage
Bereitschaft zur Anschaffung von langlebigen Wirtschaftsgütern
  • Der Indikator wird aus dem Saldo von optimistischen und pessimistischen Einschätzungen gebildet. Bei einem Indikatorwert von 0 halten sich beide Seiten die Waage. Im negativen Bereich überwiegen die pessimistischen Einschätzungen, im positiven Bereich überwiegen die optimistischen Einschätzungen.
  • Gerade weil der private Konsum in den meisten Ländern weit über 50 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung ausmacht, hat die Prognose des Konsumentenverhaltens eine sehr große Bedeutung für die Einschätzung der Gesamtwirtschaft und somit auch für die Börse.

 

ifo-Geschäfsklimaindex (Euroland)
Quelle: Institut für Wirtschaftsforschung
Erscheinung: monatlich, vierte Woche im Monat
Ziel: Einschätzung der aktuellen und zukünftigen Entwicklung der deutschen Wirtschaft
  • Vorlaufindikator für Deutschland, der aufgrund einer Geschäftsumfrage unter 7.000 Unternehmen ermittelt wird.
  • Die Unternehmen werden zu ihrer gegenwärtigen Lage und zu ihrer Einschätzung befragt.
  • Der wichtigste Wirtschaftsindikator für den Euro-Raum, da Deutschland ca. 1/3 der europäischen Wirtschaftsleistung ausmacht.
  • Der Indikator wird aus dem Saldo aus optimistischen und pessimistischen Einschätzungen gebildet. Bei einem Indikatorwert von 100 halten sich beide Seiten die Waage. Bei einem Anstieg über 100 überwiegen die optimistischen Einschätzungen, darunter die pessimistischen.

 

ZEW-Indikator (Euroland)
Quelle: Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
Erscheinung: monatlich, zweite Woche
Ziel: Einschätzungen bezüglich der Konjunkturlage bzw. -erwartungen in Deutschland sowie der gesamten Eurozone und bezüglich der Entwicklung wichtiger Finanzmarktindikatoren wie Zinsen, Wechselkursen und Börsenindizes.
  • Befragung von ca. 400 Analysten und institutionellen Anlegern von Banken, Versicherungen und ausgewählten Industrieunternehmen. Anhand der Umfrageergebnisse zur Wirtschaftsentwicklung wird ein Index errechnet - der ZEW-Indikator.
  • Der ZEW-Indikator für Deutschland läuft dem ifo-Index durchschnittlich um einen Monat vor und gilt wie dieser als Frühindikator für die deutsche Industrieproduktion.

Weitere Wirtschaftsindikatoren im Euroland

Konsumentenpreisindex
Quelle: Eurostat
Erscheinung: monatlich, Mitte des Monats
Ziel: Erfasst die monetären Ausgaben für den Konsum der privaten Haushalte im Wirtschaftsgebiet der Europäischen Union
  • Wurde von der Eurostat eingeführt; hierbei wurden die verschiedenen Berechnungsmethoden der EU-Länder vereinheitlicht, um internationale Vergleiche anstellen zu können
  • Die EZB (Europäische Zentralbank) verwendet den Verbraucherpreisindex als den Referenzwert für die Inflation.

 

Einzelhandelsumsätze
Quelle: Eurostat
Erscheinung: monatlich, erste Woche
Ziel: Indikator für die privaten Konsumausgaben
  • Zur Beobachtung der Endnachfrage im Euro-Währungsgebiet ist die Analyse der Einzelhandelsumsätze ein wichtiges Hilfsmittel. Zusammen mit den PKW-Neuzulassungen stellen diese Angaben einen aussagekräftigen Indikator für die privaten Konsumausgaben dar.

 

Industrieproduktion
Quelle: Eurostat
Erscheinung: monatlich, dritte Woche
Ziel: geben Aufschlüsse über die konjunkturelle Entwicklung
  • Der monatliche Index der Industrieproduktion ex Bau umfasst folgende Bereiche: Verarbeitendes Gewerbe (85 Prozent), Bergbau und Versorger
  • Die gesamte Industrieproduktion beträgt ca. 30 Prozent des Bruttoinlandsproduktes in der EU (wie auch in den USA).

Weitere Wirtschaftsindikatoren in den USA

Michigan Konsumentenvertrauen
Quelle: Universität Michigan
Research Center
Erscheinung: halbmonatlich, Freitag folgend dem letzten vollen Wochenende des Monats, 10:00 AM
Ziel: Einschätzung der persönlichen finanziellen Lage
Bereitschaft zur Anschaffung von langlebigen Wirtschaftsgütern
Angaben zur Arbeitslosigkeit
  • Umfragen werden jedes Wochenende mit ca. 500 Personen aus dem ganzen Land durchgeführt.
  • Die Befragten werden gebeten, Schätzungen über ihre aktuelle persönliche finanzielle Situation sowie die Erwartung über diese in einem Jahr, ihr Ausgabeverhalten für dauerhafte Güter, und die wirtschaftliche Situation für das nächste Jahr bzw. für die nächsten fünf Jahre, Arbeitslosigkeit einbeziehend, abzugeben.

 

Einzelhandelsumsätze
Quelle: Handelsministerium der Vereinigten Staaten
Erscheinung: monatlich, zweite oder dritte Woche, 8:30 AM
Ziel: Der Einzelhandelsreport gibt erste Anzeichen über den privaten Konsum
  • Zwar bilden die Einzelhandelsumsätze nicht den gesamten privaten Konsum (und deshalb nur einen Teil des BIP) ab, sie stehen aber dafür rascher (monatlich) zur Verfügung und erlauben so Rückschlüsse auf den privaten Konsum.
  • Steigende Einzelhandelsumsätze sprechen für eine stärkere private Nachfrage. Da diese einen beträchtlichen Teil der Wirtschaftsleistung der USA ausmacht, wird darauf besonders geachtet.

 

Arbeitsmarktbericht  
Quelle: Arbeitsministerium der Vereinigten Staaten
Erscheinung: monatlich, erster Freitag jeden Monats, 8:30 AM
Ziel: Informationen zur Situation am Arbeitsmarkt
  • Der Bericht enthält Daten aus zwei bedeutenden Untersuchungen:
    1) Befragung von Haushalten zur Arbeitslosenrate, aktuelle Arbeitsplatzkonditionen
    2) Report aus Lohnlisten (durchschnittliche Stundenlöhne im Privatsektor, durchschnittliche Wochenarbeitszeit im verarbeitenden Gewerbe, ...)
  • Beschäftigungszuwachs
    Anzahl von Arbeitsplätzen, die während eines Monats auf den Lohnlisten der Unternehmen außerhalb des Landwirtschaftssektors netto hinzugefügt wurden bzw. weggefallen sind. Er gilt als einer der wichtigsten Indikatoren zur Beurteilung der Stärke des Arbeitsmarktes.
  • Arbeitslosenrate
    Entspricht dem Anteil der Arbeitslosen am zivilen Arbeitskräftepotential (Arbeitende plus Beschäftigungssuchende).

 

Chicago PMI
Quelle: National Purchasing Management
Association of Chicago
Erscheinung: monatlich, letzter Arbeitstag des Monats, 10:00 AM
Ziel: Prognostizierung Konjunkturentwicklung
  • Einen Tag vor der Veröffentlichung des ISM-Index wird der Chicago-PMI-Index bekanntgegeben. Während der ISM-Index die USA abdeckt, ist die Chicagoer Studie nur auf die eigene Region ausgerichtet. Bis auf geringe Unterschiede ist der Aufbau des Chicago-Index mit dem ISM-Index identisch.